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Stargate SG-1:
Staffel 1, Episode 5:
250px-Das erste Gebot
Das erste Gebot
Originaltitel The First Commandment
Lauflänge 42:24 Minuten
Weltpremiere 22.08.1997
Deutschlandpremiere 03.02.1999
Quote 2,50 Mio / 7,4 %
Drehbuch Robert C. Cooper
Regie Dennis Berry
Vorherige Episode Die Seuche
Nächste Episode Die Auferstehung

Das erste Gebot (The First Commandent) ist die fünfte Episode der ersten Staffel von Stargate SG-1.

InhaltBearbeiten

SG-9 wird in der Nacht von Eingeborenen durch den Wald verfolgt. Als Connor das Stargate öffnet, wird Frakes von einem vergifteten Pfeil getroffen. Connor kann entkommen, aber Frakes wird von den Eingeborenen zu ihrem Anführer gebracht - Captain Jonas Hanson, der Frakes exekutieren und verbrennen lässt.

SG-1 trifft am nächsten Tag auf diesem Planeten ein. Daniel und Sam stellen fest, dass sie bei der hohen UV-Strahlung nicht mit Vegetation gerechnet hätten. Teal'c berichtet, dass die Goa’uld viele Stargate-Welten ähnlich der Erde gestaltet haben. Die unerwartete Vegetation und die fehlenden Tierstimmen beunruhigen Sam. Sie beginnen, nach dem Team zu suchen und stolpern über Connor, der sich immer noch im Wald versteckt hält. Connor steht immer noch unter Schock.

Connor informiert das Team, dass Captain Hanson unter der Vorstellung leidet ein Gott zu sein. Als O'Neill dies hört, versucht er, Carter zurück zur Basis zu schicken um den General in Kenntnis der Situation zu setzen. Sie weigert sich und weist darauf hin, dass ihr früherer Kontakt zu Hanson vielleicht nützlich sein könnte. Auch Connor weigert sich zurückzukehren.

In der Nacht erzählt Connor SG-1 die ganze Vorgeschichte. Als sein Team die eingeborenen Höhlenbewohner dieses Planeten traf, glaubten die Bewohner sofort, dass Hanson ein Gott sei, da dieser durch das Stargate kam. Hanson hat das nicht bestritten. Er fühlte, dass ihr Glaube an ihn in eine Art Regierung münden würde, so dass sie ihren Planeten wieder aufbauen könnten. Frakes, der Anthropologe des Team, hat Hanson zuerst unterstützt. Einige Vorfälle unterstützten dann Hansons Status als Gottheit. Seither überwache Hanson die Eingeborenen, die für ihren Gott einen Tempel aufbauen.

Später am Abend greifen Eingeborene das Lager von SG-1 an. Der Angriff erfolgt rasch und nur Teal’cs Waffe ist es zu verdanken, dass die Angreifer abgewehrt werden. Während der Schlacht wird Connor gefangen genommen.

Hanson ist unzufrieden mit dem Fortschritt beim Tempelbau. Er will, dass die Einheimischen Tag und Nacht arbeiten, ohne Rücksicht auf die Gefahr, die von der Sonne auf das Leben der Leute ausgeht. „Opfer“, erläutert er, „bahnen den Weg zur Rettung.“

Am nächsten Tag erzählt Sam Daniel von ihrer kurzen Beziehung mit Hanson. Sie beschreibt ihn als charmant, aber auch als unberechenbar ... nicht weit entfernt vom Wahnsinn. Sam und Hanson waren verlobt, bis sie die Beziehung beendete. Als sie sich beim Stargate Kommando wieder trafen, hatte sie gedacht, dass Hanson darüber hinweggekommen wäre.

Das Team sieht, wie die Eingeborenen, ungeschützt vor der Sonne, am halb vollendeten Tempel arbeiten. In der Mitte des Camps befindet sich Connor, der, an Stäben festgebunden, der Sonne ausgesetzt ist. O'Neill schleicht sich an das Camp heran, um einen näheren Blick darauf zu werfen. Teal'c stellt fest, dass niemand einmal später nach Fertigstellung des Tempels mehr da sein wird, um Hanson zu huldigen, weil vorher alle Einheimischen gestorben sein werden. Daniel stellt einen Vergleich mit Abraham und der Bibel. Während sie sich noch unterhalten, sieht Sam, wie der Vertraute Hansons einen Jungen schlägt und sie kommt der Person zu Hilfe ... obwohl sie weiß, dass man sie ergreifen wird. Sie wird gefangen genommen und zu Hanson gebracht.

Hanson sitzt auf seinem Thron und ist umgeben von eingeborenen Frauen. Als Sam hereingeführt wird erzählt er ihr, wie er hier zum Gott gemacht wurde. Es scheint, dass sich die Eingeborenen, die vor der Sonne in die Höhlen geflüchtet waren, sich sehr stark vermehrt haben. Wegen der Zahl der Bewohner und den fehlenden Werkzeugen sind sie nicht in der Lage, das Höhlensystem auszubauen oder die Höhlen zu verlassen. Somit nutzte er diese Tatsache und machte der Bevölkerung glaubend, dass er mit ihnen eine Zivilisation aufbauen könnte.

In der Zwischenzeit nimmt der Rest von SG-1 Kontakt mit dem Jungen auf, den Sam vor den Schlägen gerettet hat.

Hanson hat gewusst, dass Sam nach ihm sehen würde . Durch sein Verhalten hat Sam genug und schnappt sich eine Waffe. Sie versucht, ihn zu zwingen, zur Erde zurückzukehren. Hanson verhöhnt sie und fordert sie auf zu schießen. Sam bringt es nicht über sich und er nimmt ihr die Waffe weg.

Der eingeborene Junge, Jamala, bittet das Team um Gnade. Er glaubt, dass sie die Dämonen seien, von denen Jonas gesagt habe, sie würden kommen und sein Volk zerstören. Daniel versucht alles, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, sogar Teal’c zu einem Lächeln zu überreden. Dann beruhigt sich Jamala. Er sieht, dass Teal'c ein Jaffa ist, ein Diener der alten Götter, obwohl er nie selbst einen gesehen hatte. Jack erklärt, dass er - und Jonas - von der Erde seien und dass Hanson kein Gott ist. Jamala argumentiert lebhaft. Hanson hat versprochen, seine Leute nach Fertigstellung des Tempels zu retten, indem er den Himmel orange färbt. Dann wären seine Leute sicher vor der Sonnenkrankheit. Diese Erläuterung macht für Jackson keinen Sinn, aber Teal'c weiß, was der Junge meint.

Jonas zeigt Sam den Tempel. Als sie sagt, die Einheimischen würden beim Bau sterben, zuckt er nur die Achseln. Er sortiere die Starken von den Schwachen aus.

Teal'c zeichnet die Umrisse eines Goa’uld-Geräts auf, ein Generator, der einen Schutzfilter erzeugt, der die schädlichen Sonnenstrahlen abwehrt und den Himmel orange färbt. Jamala hat das gleiche Symbol auf Höhlenwänden gesehen.

Dieselben Höhlenmalereien, die auch Jonas gesehen hat. Hanson zeigt Sam den Generator. Er kennt zwar den Zweck, weiß aber nicht, wie er funktioniert. Das ist der Grund, warum er Sam braucht. Da er Sam dazu zwingt ihm zu helfen bleibt ihr keine andere Wahl.

Jamala und Jack haben die Kleidung getauscht, so dass der Colonel sich an das Lager anschleichen und Connor retten kann. Daniel hat einen Plan: Wenn er den Schutzgenerator in Gang setzen könnte, würde das beweisen, dass Hanson kein Gott ist und seine Autorität bei den Einheimischen unterminieren. Teal'c zeigt ein Problem auf. Es muss zwei Generatoren geben, damit der Schutzschild funktioniert. Jamala hat aber nur einen Generator bei Hanson gesehen. Sie müssen den zweiten suchen. Teal'c hat eine Idee, wo man suchen könnte, da beide Generatoren an bestimmten Plätzen gestanden haben müssen. Daniel, Teal'c und Jamala machen sich auf die Suche, während Jack Connor befreit.

Kurze Zeit später finden Daniel, Teal'c und Jamala den zweiten Generator. Nun ist noch die Frage, wie er funktioniert.

Verkleidet nähert sich Jack dem Camp und befreit Connor. Leider wird er dabei von Hansons Vertrautem geschnappt. Connor und Jack werden zu Hanson gebracht, der befiehlt, sie hinzurichten. Sam mischt sich ein und bietet an, im Tausch gegen deren Leben den Generator in Gang zu setzen. Das Gerät stößt einen Strahl aus gold-oranger Energie aus.

Jamala erzählt Daniel und Teal'c, dass sich die Eingeborenen am Ring der Götter versammeln. Dort predigt Hanson (mit Sam, Jack und Connor als seine Gefangenen) zu seinen Leuten über seinen Ruhm. Seine Leute werden das Gate beerdigen und ab sofort unter dem Schutz des Schildes leben, sobald er die Dämonen zurück durch das Tor geschickt habe. Sam protestiert - Jack und Connor werden sterben, wenn nicht per Signal die Iris in der Basis geöffnet wird.

Als Hanson befiehlt, Jack und Connor hinzurichten, kommen Daniel und Jamala hinzu. Jamala zeigt seine eigene Fähigkeit, mit der Magie der Götter (Teal’cs Waffe) umzugehen und Daniel erzählt, dass Hanson kein Gott ist, sondern dass das Schutzschild von einer Maschine stamme. Um seine göttliche Macht zu beweisen, aktiviert Hanson einen Generator - aber der Schild erscheint nicht - bis Daniel Teal’c das Signal gibt, den zweiten Generator einzuschalten. Dann baut sich das Schutzschild auf. Wütend, dass sie getäuscht wurden, lehnen sich die Einheimischen gegen Hanson auf und werfen ihn durch das Stargate in den Tod.

Da nun das Schild funktioniert, können Connor und SG-1 zur Erde zurückkehren. Sie überlegen noch, ob es für die Bewohner des Planeten angebracht sei, das Stargate zu vergraben. Allerdings sei es wohl unwahrscheinlich, dass die Goa’uld zurückkämen. Als Daniel vorschlägt, dass man mal zurückkommen könnte, um nach den Einheimischen zu sehen, meint Sam bitter, dass sie ja wohl genug Schaden angerichtet hätten. Sie gesteht Jack ihre Unfähigkeit, Hanson zu töten, obwohl sie die Waffe schon in der Hand hatte. O'Neill erinnert sie an das Gebot: Du sollst nicht töten. Es wäre nicht ruhmreich, jemand zu töten, sagt er. Jedes Mal, wenn man gegen dieses Gebot verstieße, würde man Hanson ähnlicher.

InformationenBearbeiten

ZitateBearbeiten

(Daniel kostet etwas vom mitgebrachten Proviant)
Daniel: Das schmeckt nach Hühnchen ...
Carter: Was ist dagegen einzuwenden?
Daniel: Das sind Makkaroni mit Käse.

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